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Erleichterung im Fall Hossein K.

Mit großer Erleichterung über die Freilassung von Hossein K. aus der Schubhaft geben wir Statements von Superintendent Mag. Wolfgang Rehner und Superintendentialkurator Dr. Michael Axmann bekannt:

Superintendent Mag. Wolfgang Rehner:

Mir fällt ein Dachstein vom Herzen. Hossein darf wieder hoffen. Tausende Gebete wurden erhört. Die Welle der Solidarität hat Früchte getragen. Große Freude bewegt uns, dass Hossein K. nicht in den sicheren Tod abgeschoben wurde. Wir sind dankbar, dass es in unserem Land möglich ist, im Zusammenwirken der Kirchen und der Zivilgesellschaft humanitäre Anliegen durchzusetzen. Für Einzelpersonen, wie Hossein K., kann das lebensrettend sein. Darüber hinaus haben in Schladming die Kirchen die grundsätzliche Diskussion angestoßen, ob Kirchenasyl in unsere Rechtsordnung verankert gehört, um einen geschützten Raum für humanitäre Anliegen zu bieten.

Superintendentialkurator Dr. Michael Axmann:

„Wir sind froh, dass die Behörden den Fall noch einmal überprüfen werden. Eine bessere Integration als durch das Arbeitsleben gibt es kaum. Dies sollte über den konkreten Fall hinaus bedacht werden. Die Wirtschaft klagt über zu wenig Fachkräfte. Volkswirtschaftlich ist es sinnlos, wenn Unternehmer junge Menschen ausbilden und durch die Abschiebung, die gut integrierten Menschen und die Investitionen in die Ausbildung verloren sind.“

Hier geht es zum Bericht der Kleinen Zeitung.