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Religion durch Krise weiter ins Private gedrängt

Wien (epdÖ) –  Die Coronakrise habe die Religion noch weiter ins Private gedrängt, konstatiert der Wiener evangelische Theologe und Medizinethiker Ulrich Körtner. Während es in früheren Krisen undenkbar gewesen wäre, dass Vertreter der Religionen nicht zu Wort kommen, hätte heute die Mehrheit etwa akzeptiert, dass “Kirche plötzlich nur noch am Bildschirm” stattfand, sagte Körtner in einem Interview mit der Tageszeitung Der Standard (Freitag, 8. Mai). Religionsausübung –  etwa in Gottesdiensten –  habe plötzlich als öffentliches Gesundheitsrisiko gegolten. Dass der Tod in der Krise eine “statistische Größe” geblieben sei, die es zu minimieren galt, habe sehr viel darüber ausgesagt, “wie säkular die Sicht auf das Leben ist”. Lesen Sie mehr.